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Die großen 13 Fensterhersteller – Welcher ist der beste?

Auf dem Markt sind unzählige Marken und Hersteller für Fenster anzutreffen. Die Palette reicht von kleinen Familienbetrieben über mittelständische Unternehmen, bis hin zu Konzernen. Doch sind diese Unternehmen oftmals nicht die tatsächlichen Hersteller der Fensterprofile. So kann ein Fensterbauer wie FeBa Fensterbau GmbH sowohl Kömmerling Fenster als auch Aluplast Fenster herstellen.

Fensterhersteller beim Bau eines Fensters aus Kunststoff

 

Die Profil-Hersteller für Fenster möchten wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen. Im Allgemeinen werden diese Unternehmen als Fensterhersteller bezeichnet, aber nur die wenigsten dieser Firmen liefern tatsächlich komplette Fenster und Türen. Tatsächlich produzieren die meisten lediglich die Tür- und Fensterprofile, die dann von anderen Fachfirmen, den tatsächlichen Fensterbauern, zu den endgültigen Fenstern hergestellt werden.

Übersicht aller Hersteller für Fenster

Alle in dem nachfolgenden Artikel genannten Fensterhersteller, können Sie auf dieser interaktiven Karte sehen:

Profine GmbH: Der Betrieb hinter mehreren Fenster Marken

Die im nordrhein-westfälischen Troisdorf ansässige Profine GmbH ist der Hersteller, der sich hinter den Marken KBE Fenster, Trocal Fenster und Kömmerling Fenster verbirgt. Das von Peter Mrosik (Geschäftsführer) und Marc Böttger (CFO) geführte Unternehmen liefert die Fensterprofile inzwischen in über 100 Länder der Welt und betreibt Produktionsstandorte sowohl in Deutschland als auch beispielsweise in Italien, Frankreich, Spanien und den USA. Kömmerling hat sein deutsches Hauptwerk allerdings noch am ehemaligen Standort in Pirmasens, Rheinland-Pfalz und ein weiteres in Berlin.

Eine Hand voll Recyclat von Profine Kunststofffenstern

Die Profine GmbH hat sich auf Profile für Kunststofffenster spezialisiert und setzt sich dabei selbst das Ziel, dass die Vertreter der drei angebotenen Fenstermarken eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahren haben sollen. Der Fokus auf der Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit zeigt sich besonders in der Modellreihe Kömmerling ReFrame. Hier lautet die Devise „nomen est omen“, denn diese Profile bestehen zu 100 Prozent aus recyceltem Kunststoff. Zum Rekord der ersten Fenstersysteme aus Vollrecycling gesellt sich ein weiterer Rekord. Die Profine GmbH war der erste Fenster Hersteller, der sich das Zertifikat „Null Granulatverlust“ sichern konnte.

Wenn Sie sich Fenster der eigentümergeführten Profine GmbH kaufen, treffen Sie auf ein Unternehmen, das sich gleichermaßen als Global Player und Local Partner versteht. Auch das gesellschaftliche Engagement wird nicht vernachlässigt, denn das Unternehmen gehört zu den Sponsoren der Kicker des 1. FSV Mainz 05, die seit der Saison 2008/2009 durchgängig in der deutschen Fußballbundesliga spielen.

Das Werk des Fensterherstellers Kömmerling in Pirmasens

Schüco International KG – Zahlen & Fakten rund um den Fensterhersteller

Der Name Schüco setzt sich aus den Anfangsbuchstaben des Namens des Gründers Heinz Schürmann und dem einstigen Unternehmenszusatz „& Co.“ zusammen. Unmittelbar nach der Gründung im Jahr 1951 war der bedeutendste Hersteller für Fensterprofile aus Kunststoff und Aluminium in Porta Westfalica ansässig, zog aber später nach Bielefeld um. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben weltweit mehr als 6.300 Beschäftigte und ist in mehr als 80 Ländern aktiv. Kundinnen und Kunden profitieren dabei von einem internationalen Schüco Fenster Netzwerk, das mittlerweile rund 40.000 Anlaufpunkte umfasst.

Die Schüco International KG betreibt ein eigenes Technologiezentrum, in dem ständig an der Verbesserung der Fenster und Türen geforscht wird. Das Unternehmen durfte sich bereits über einige hochrangige Auszeichnungen freuen. Dazu gehörten 2014 beispielsweise der Gold-Award der Architects Partner Awards und eine Rudolf-Diesel-Medaille für die im Unternehmen entwickelten Innovationen mit Fokus auf der Nachhaltigkeit.

Die Schüco International KG betätigt sich als Sponsor für den Sport. Davon profitiert bereits seit 1988 vor allem der langjährige Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld, dessen Heimstadion nach dem Unternehmen benannt wurde. Zeitweise engagierte sich der deutsche Fensterhersteller auch für andere Sportarten. Ein Beispiel ist die Sponsortätigkeit für das McLaren Racing-Team der Formel 1.

Fensterhersteller Aluplast GmbH: Was ist wissenswert?

Bei Aluplast GmbH handelt es sich um einen 1982 in Ettlingen (in der Nähe von Karlsruhe) von Manfred Jürgen Seitz gegründeten Hersteller von Kunststoffprofilen für Türen und Fenster. Der Betrieb wird aktuell von den beiden Söhnen des Gründers geführt. Die Aluplast-Fenster bringen, mit einem zusätzlichen Mittelsteg, ein interessantes Extra beim thermischen Schutz und bei der einbruchshemmenden Wirkung mit.Fensterprofile von aluplast

2015 brachte das Unternehmen die Baureihe energeto 5000 auf den Markt. Dabei handelt es sich um eine verglaste Aluplast-Haustür (auch als Terrassentür nutzbar), bei welcher der Rahmen des Türblatts im geschlossenen Zustand vollständig hinter dem Türrahmen verschwindet. Wer Fenster mit einer geringen Bautiefe von gerade einmal 85 Millimetern benötigt, sollte im Aluplast Fenster Konfigurator nach der Baureihe Ideal 8000 suchen. Diese Modellreihe ist für gehobene Ansprüche an die Einbruchsicherheit bis zur Widerstandsklasse RC 3 erhältlich.

Der deutsche Fensterprofilhersteller Aluplast GmbH durfte sich in den Jahren 2016 und 2017 über einen TOP 100-Award freuen, der an besonders innovative mittelständische Unternehmen vergeben wird. Bereits ein Jahr belegte der inhabergeführte Betrieb bei einem Ranking von 3000 innovativen Mittelstandsunternehmen durch die Redaktion der „Wirtschaftswoche“ den vierten Rang.

Weru GmbH: Ein Fenster Hersteller mit langer Geschichte

Der Name der Weru GmbH leitet sich aus den Initialen des Sohnes (Willy Eppenseiner) des einstigen Gründers (Christian Friedrich Eppensteiner) und dem bis heute beibehaltenen Hauptstandort Rudersberg (nordöstlich von Stuttgart) ab. Seit 2021 gehört der 1843 gegründete Türen- und Fensterhersteller zur dänischen Dovista-Gruppe, die vor der Akquise des deutschen Herstellers auf Holzfenster und Holztüren spezialisiert war. Deshalb boten sich die Weru-Fenster und Türen aus Kunststoff und Alumium als Bereicherung des Produktportfolios an.

Die Weru GmbH betreibt drei Produktionsstandorte in Deutschland und ist Arbeitgeber für rund 1.000 Beschäftigte. 2014 kaufte das Unternehmen den Konkurrenten Unilux AG auf und übernahm nur ein Jahr späte die im sächsischen Crimmitschau ansässige Schneeberger Bauelemente Potthoff GmbH. Seit 1935 bietet das Unternehmen passende Rollläden für die Weru-Fenster an. Anfänglich bestanden die Schilde aus Holz. Ab dem Jahr 1980 wurden die ersten Rollläden mit Kunststoffschild angeboten. Den Werkstoff Aluminium für Haustüren entdeckte das Unternehmen zum Ende der 1970er Jahre. Das zur ZEIT Verlagsgruppe gehörende „Studio ZX“ in Hamburg stellte die Weru-Fenster in seiner TV-Reihe „Marken des Jahrhunderts“ vor und bezeichnete den Hersteller in der Headline wörtlich als „Tageslichtpionier“.

Inoutic und Deceuninck – Was haben die Namen miteinander zu tun?

Wer Fenster mit Profilen von Deceuninck kaufen will, trifft auf ein Unternehmen, das früher einmal Inoutic hieß. Der Fensterprofilhersteller ist im belgischen Hooglede ansässig und betreibt seit 1956 unter dem Namen Deceuninck Germany GmbH eine Hauptniederlassung im niederbayerischen Bogen (nordöstlich von Straubing). Der Hersteller von Tür- und Fensterprofilen aus Kunststoff ist weltweit in mehr als 90 Ländern vertreten und Arbeitgeber für rund 3.700 Beschäftigte. Die Deceuninck NV gehört zu den Sponsoren des von Patrick Lefévère geführten Radsportteams. Der Belgier gilt auch vier Jahrzehnte nach dem Ende seiner Profikarriere noch als einer der erfolgreichsten Radrennfahrer der Welt.

Die Qualitätsprüfung des Herstellers Inoutic

Wissenswert ist außerdem die Tatsache, dass auch Deceuninck-Fenster teilweise aus recyceltem Kunststoff bestehen. Dafür betreibt der Türen- und Fensterhersteller eine eigene Recyclinganlage im belgischen Diksmuinde, die pro Jahr bis zu 45.000 Tonnen Kunststoff für die Tür- und Fensterprofile aufbereiten kann. Das dort gewonnene Granulat wird anschließend für die verschiedenen Baureihen der Profilsysteme verpresst. Dieser Fensterhersteller arbeitet dadurch sehr umwelt- und klimafreundlich. Nachteile resultieren daraus nicht, denn die Tür- und Fensterprofile sollen trotz des hohen Anteils an Recyclingkunststoff eine Lebensdauer von etwa 50 Jahren haben.

VEKA AG: Zahlen und Fakten rund um den Fensterhersteller

Für die Gründung der VEKA AG taten sich 1966 Ewald Venhues und Bernhard Kaup zusammen. Die ersten beiden Buchstaben ihrer Familiennamen wurden zum Namensgeber für das Unternehmen, das anfänglich als VEKAPLAST firmierte. Allerdings erlebte Kaup die Gründung im Jahr 1969 nicht mehr, denn er verstarb 1967. Venhues verkaufte das Unternehmen deshalb noch während der Gründungsphase an Heinrich Laumann. Hauptsitz des Unternehmens ist die Sendenhorst in Nordrhein-Westfalen. Allein in der dortigen Produktion der Profilsysteme für Kunststofffenster sind rund 1.400 Menschen beschäftigt. Weltweit zählt der Hersteller der VEKA-Fenster inzwischen etwa 6.000 Beschäftigte. Geführt wird das Unternehmen von den Nachkommen des einstigen Gründers.

Die VEKA AG bietet Fensterprofile, Haustürprofile und Terrassentürprofile aus recyceltem Kunststoff an. 1993 nahm sie eine eigene Recyclinganlage in Hörselberg-Hainich (Thüringen) in Betrieb. Sie war zum Start mit einer Kapazität von bis zu 50.000 Tonnen pro Jahr die größte Anlage dieser Art in ganz Europa. 2014 kaufte das Unternehmen den Konkurrenten Gealan auf. Das Produktportfolio umfasst neben Tür- und Fensterprofilen auch die Herstellung von Rollläden aus Kunststoff. In der amerikanischen Niederlassung werden außerdem Zaunelemente, Geländer und Terrassendielen aus Kunststoff hergestellt. Der Fensterhersteller VEKA AG besitzt insgesamt zwei Dutzend Werke und vertreibt seine Produkte über mehr als 40 Niederlassungen an Fachbetriebe. Das Unternehmen erhielt eine Auszeichnung für sein Engagement in der Berufsausbildung und wurde bereits als „Bester Arbeitgeber im Münsterland“ geehrt.

Internorm-Fenster: Daten & Fakten zum Hersteller

Bild des Standorts Traun vom Hersteller für Fenster Internorm

Bild des Internorm Standorts Traun

Die Geschichte der Internorm GmbH reicht bis ins Jahr 1931, denn sie beginnt mit der Gründung der Schlosserei von Eduard Klinger. Der Fensterhersteller ist im österreichischen Traun ansässig und agiert als Familienbetrieb in der dritten Generation. Seit dem Jahr 1993 werden dort Kunststofffenster produziert. Die Internorm GmbH gehört zu den wenigen Profilherstellern, die auch die Montage bis der Fenster übernehmen. Das Unternehmen beschäftigt knapp 2.000 Mitarbeiter/-innen und brachte es in jüngster Zeit auf einen durchschnittlichen Jahresumsatz von knapp 370 Millionen Euro. Die drei Werke des Unternehmens befinden sich in Traun, Lannach und Sarleinsbach. Allein in Sarleinsbach laufen pro Tag rund 2.700 Fenster vom Band.

Zu den bedeutendsten Innovationen des Fensterherstellers Internorm GmbH gehören die Produkte der 2012 etablierten „I-tec“-Reihe. Dazu gehören unter anderem typische Elemente der Smart Home-Ausstattung sowie unsichtbar in die Rahmen integrierte Fensterbeschläge. Die Österreicher haben sich bei der Fensterherstellung neben Modellen aus Kunststoff auch auf die Materialkombinationen Aluminium/Holz sowie Aluminium/Kunststoff spezialisiert. Zum Portfolio gehören aktuell vier Designreihen und Zubehör. Darunter finden sich beispielsweise Elemente für den Insektenschutz und Sonnenschutz sowie eine ganze Palette Tür- und Fensterbeschläge.

Die Rehau SE ist nicht nur ein Fensterhersteller

Das Unternehmen Rehau Industries SE & Co. KG darf bereits auf eine mehr als sieben Jahrzehnte umfassende Geschichte zurückblicken. Namensgeber war die bayerische Kleinstadt Rehau, wo der der Gründer Helmut Wagner Ende Dezember 1948 eine Gewerbegenehmigung erhielt. Die erste Expansion gelang 1951 mit der Inbetriebnahme eines Werks im fränkischen Feuchtwangen. 1962 schaffte die Rehau SE den Sprung nach Kanada. Inzwischen ist das Unternehmen weltweit an rund 170 Standorten vertreten. Allein in Deutschland gibt es 11 Werke und weit mehr als ein Dutzend Verkaufsbüros. Den Schwerpunkt der Fensterherstellung bilden die Werke in Guntramsdorf und Linz.

Die Rehau SE beschäftigt weltweit rund 20.000 Mitarbeiter/-innen und durfte 2019 auf einen Umsatz von mehr als 3,3 Milliarden Euro verweisen. Er stammt auch aus der Produktion von Medizintechnik und Fahrzeugteilen. Die Produktion der ersten Profilsysteme für Kunststofffenster startete im Jahr 1958. Im Jahr 1976 war der Familienbetrieb für die Einführung des Ausbildungsberufs Kunststoffformgeber verantwortlich. Seit 1988 verwendet das Unternehmen Recyclingmaterial für die Fensterherstellung. Im Jahr 2008 sorgte die Rehau SE mit der Einführung des GENEO-Systems für Aufmerksamkeit. Dabei handelt es sich um voll armierte Fenster mit Dreifachverglasung, deren Rahmenprofile aus dem Hightech-Kunststoff RAU-Fipro bestehen. 2018 folgt ein Meilenstein beim Einbruchschutz mit dem System Smart Guard.

Salamander-Fenster: Welcher Hersteller steckt dahinter?

Der Hersteller der Salamander-Fenster ist die im bayerischen Türkheim ansässige Salamander Industrie-Produkte GmbH. Wer einen Zusammenhang mit dem gleichnamigen Schuhersteller vermutet, liegt völlig richtig. Das Unternehmen wurde 1917 aus der bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts von Rudolf Moos betriebenen Firma ausgegründet. 2004 wurde die einstige Salamander AG zerschlagen und der Bereich Fensterbau firmiert seither unter dem Namen Salamander Window & Door Systems.Profillager des Herstellers Salamander Fenster

Die Profile für Salamander-Fenster werden in Werken im deutschen Türkheim sowie im polnischen Włocławek hergestellt. Dabei profitiert die Produktion der Kunststofffenster von der Tatsache, dass die Unternehmensgruppe selbst Entwickler und Hersteller von Spezialwerkzeugen für die Extrusion von Kunststoff ist. Die Fensterbausparte weist rund 1.400 Beschäftigte auf und ist in mehr als siebzig Ländern vertreten. Die Top-Baureihen hören beispielsweise auf die Namen „greenEvolution“ und „blueEvolution“ sowie „Streamline“ und „climAktiv Plus“. Zu den wichtigsten Innovationen gehört der Hightech-Kunststoff „evoCore+“, der als Ersatz für schwere Stahlrahmen erfolgreich am Markt etabliert wurde und ursprünglich für den Bau von Flugzeugen und Windrädern entwickelt wurde.

Gealan-Fenster sind seit 2014 eine Marke der VEKA AG

Die Gealan Fenster-Systeme GmbH mit Sitz im deutschen Oberkotzau ging im Jahr 2014 in der VEKA AG auf. Das neue Mutterunternehmen betreibt die Produktionsstandorte Tanna (Deutschland), Bukarest (Rumänien) sowie Wilna (Litauen) und Rzgow (Polen) bis heute weiter. Die Geschichte von Gealan lässt sich bis ins Jahr 1921 zurückverfolgen, denn sie gehört zu den Erweiterungen und Ausgründungen des einstigen Pelzverarbeitungsbetriebs von Adam Fickenscher im bayerischen Hof. Das Unternehmen entdeckte den Kunststoff als interessantes Material im Jahr 1956 und begann 1968 mit der Herstellung von Fensterprofilen. Zu den Meilensteilen der Geschichte als Fensterhersteller gehört die Entwicklung der „acrylcolor“-Profile, deren Produktion 1980 startete.

Heute sind bei der VEKA AG rund 1.600 Beschäftigte für die Herstellung der Gealan-Kunststofffenster verantwortlich. In den Werken von Gealan entstehen außerdem Kunststoffprofile für Haustüren, Balkontüren und Terrassentüren. Dabei kommt ausschließlich Ökostrom als Energielieferant zum Einsatz. Bei Galean-Fenstern bestehen zumindest die Innenprofile der Fenster aus recyceltem Kunststoff. Eigens dafür ging der Hersteller der Tür- und Fensterprofile eine enge Partnerschaft mit der in Bonn beheimateten Rewindo GmbH ein, die als Dienstleister für das Fensterrecycling agiert und bundesweit Annahmestellen für alte Fenster- und Türprofile aus Kunststoff betreibt.

Heroal GmbH & Co. KG: Ausschließlich Fenster aus deutscher Produktion

Die Heroal – Johann Henkenjohann GmbH & Co. KG (kurz Heroal genannt) zählt sich zu Gruppe deutscher Fensterhersteller, die auf die längste Firmengeschichte verweisen können. Die Historie beginnt im Jahr 1874 mit der Gründung eines Holzbaubetriebs im nordrhein-westfälischen Verl durch den Namensgeber. 1966 entdeckte der Enkel des einstigen Gründers das Material Aluminium für sich. Zu den ersten Produkten aus Aluminium gehörten Rollladenstäbe. Damit hat sich die Heroal GmbH & Co. KG erfolgreich zum Weltmarktführer entwickelt. 1971 wurde das Produktportfolio um Aluminiumprofile für Fenster erweitert. Später kamen Profile für Aluminiumtüren hinzu. Seit 1980 besitzt das Unternehmen eine eigene Anlage für die witterungsbeständige und langlebige Pulverbeschichtung in Hövelhof in Nordrhein-Westfalen. Heroal fertigt Aluminium Profile in Deutschland

Der Fensterhersteller Heroal GmbH & Co. KG beschäftigt etwa 800 Mitarbeiter/-innen und stellt seit 1993 auch Fassadensysteme her. Zum Portfolio gehört nach wie vor auch Fensterzubehör in Form von Rollläden. Seit 2015 bietet der deutsche Produzent von Aluminiumprofilen für Fenster und Türen auch Sonnenschutzsysteme und Insektenschutzsysteme an. Heroal punktet beispielsweise mit einem Isoliersteg, der zu knapp zwei Dritteln aus nachwachsenden Rohstoffen (die Sebacinsäure von Rizinusöl) besteht. Es findet sich im Fenstersystem „W 72“, das im Jahr 2012 mit dem „Innovationspreis Architektur“ ausgezeichnet wurde.

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VELUX AG: Der Spezialist für Dachfenster mit gutem Nutzerkomfort

Beim Hersteller der Velux-Fenster handelt es sich um ein Unternehmen, das im Jahr 1941 unter dem Namen V. Kann Rasmussen und Co. in einem Vorort der dänischen Hauptstadt Kopenhagen gegründet wurde. Zur Ausgründung der heutigen VELUX AG kam es im Jahr 1952. Der Name ist ein Akronym aus „Ventilation“ für die Belüftung und „Lux“ für Licht. Noch im Gründungsjahr wurden in Deutschland die ersten Velux-Dachfenster verkauft. Bis zum Jahr 1962 eröffnete das Unternehmen bereits Anlaufpunkte in einem Dutzend Länder, über welche die Dachfenster mit einem Holzkern im Rahmen bestellt werden konnten.

Wer sich für Schwingfenster und Dachflächenfenster der Baureihen Velux GGL und Velux TPS entscheidet, sollte eine Besonderheit des Fensterherstellers kennen. Die von den rund 16.000 Beschäftigten des Unternehmens erwirtschafteten Gewinne bleiben nicht in den Händen der Nachkommen des einstigen Gründers, die heute alleinige Aktionäre sind. Sie fließen zum Großteil in ein halbes Dutzend Stiftungen und werden als Förderungen für soziale, ökologische und wissenschaftliche Projekte verwendet. Von 1974 bis 2020 betätigte sich die VELUX AG im Bereich der Nutzung der Sonnenenergie und war Betreiber des größten Solarkraftwerks im Ludwigsburger Stadtteil Kornwestheim. Außerdem war das der Hersteller der Dachfenster mit Holzkern über Beteiligungen Geldgeber für Start-ups aus dem Bereich der Solarthermie.

Fenster von Roto Frank: Was sollte man über den Hersteller wissen?

Die Roto Frank Holding AG ist im baden-württembergischen Leinfelden-Echterdingen ansässig und wurde im Jahr 1935 von den Namensgebern Elfriede und Wilhelm Frank gegründet. Der Name des Gründers Wilhelm Frank ist jedem Fensterhersteller bekannt, denn er gilt als der Erfinder der für die Dreh-Kipp-Funktion erforderlichen Fensterbeschläge. 1968 sicherte sich Wilhelm Frank einen Rekord, denn er brachte als erster Fensterhersteller unter dem Namen Roto Dachfenster Wohnraumfenster fürs Dachgeschoss mit Klappfunktion auf den Markt. Die Roto Frank AG baute ihre Produktionskapazitäten sowohl durch den Bau eigener Werke aus auch durch die Übernahme von Mitbewerbern kontinuierlich aus. Inzwischen entstehen die Roto-Dachfenster in zehn verschiedenen Ländern.

Das Produktportfolio der Roto Frank AG umfasst Dachfenster aus Kunststoff und Holz. Dazu gehören Fenster mit Klapp-Schwing-Technik genauso wie Hochschwingfenster sowie Entrauchungsfenster und Wohndachausstiege. Die Roto Frank AG hat als Fensterhersteller den Vorteil, dass die Kundinnen und Kunden auf Wunsch passende Außenjalousien, Rollläden und Verdunkelungsrollos für Dachfenster vom gleichen Hersteller bestellen können. Das schließt das Risiko von Kompatibilitätsproblemen komplett aus.

Fazit: Die Wahl des richtigen Fensterherstellers ist schwer, doch das ist gut

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Wir hoffen, Ihnen hat der Überblick über Fensterhersteller gefallen. Selbstverständlich hat jedes Unternehmen eine Geschichte und mehr zu erzählen. Die Tatsache, dass es am Fenstermarkt eine Vielzahl von Wettbewerbern gibt, führt zwar dazu, dass es schwieriger ist ein Entscheidung zu treffen, auf der anderen Seite besteht durch den starken Wettbewerb ein hohe Innovationsdrang. Davon profitiert der Endkunde da, so bessere Preis sowie Produkte entstehen, als wenn es weniger Marktteilnehmer gäbe.

Mit den deutschen Profilherstellern kann man in der Regel nicht viel falsch machen. In der Vergangenheit konnten wir stets gute Erfahrungen mit dem Hersteller für Kunststofffenster Kömmerling und Alufenster von Schüco machen.